zwischen/miete #15: Dana von Suffrin

„Kann man lustig über den Holocaust erzählen? Dana von Suffrin wagt das in ihrem Debütroman über die letzten Monate ihres Vaters – und hat einen glänzenden Text geschrieben.“ (SZ)

Otto (Kiepenheuer & Witsch) war immer schon eine Zumutung. Doch als der Patriarch zum Pflegefall wird, haben es seine Töchter endgültig nicht mehr leicht mit ihm. Aufbrausend, manipulativ, distanzlos terrorisierter die Schwestern, erzählt Geschichten, von denen mindestens die Hälfte erfunden sein muss, und schildert doch packend ein jüdisches Leben, das alle Abgründe des 20. Jahrhunderts durchmisst. Dana von Suffrin macht daraus einen Parforcetritt durch die Dekaden, aus der Abrechnung eine Hommage, aus den Schimpftiraden des alten Starrkops einen klugen und liebevollen Roman (mit dessen schwarzhumorigem Manuskript sie schon bei der Romanwerkstatt „Kölner Schmiede“ begeisterte).

zwischen/miete ist ein Format für Lesungen in WGs und anderen spannenden Räumen. Diesmal gibt’s eine special edition in Ehrenfeld!
>>Adresse steht auf dem Ticket.<<

Foto: (c) Kiepenheuer & Witsch

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW

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